Autor: Hans-Ulrich Müller

Über mich: Geschäftsführer und Inhaber der Müller Büro GmbH Mittweida. Wir konzeptionieren, planen, liefern und montieren effiziente, moderne und ergonomische Arbeitswelten, in denen sich Ihre Mitarbeiter wohlfühlen und konzentriert arbeiten können.

Bürogestalltung für Nachwuchskräfte

Deutschland wird zunehmend älter. Bereits jeder zweite Deutsche ist älter als 45 Jahre. Der demografische Wandel ist in vollem Gange und macht auch vor den Unternehmen nicht halt. In vielen Betrieben wird es zunehmend schwer neue Mitarbeiter einzustellen. Frische kreative Köpfe sind heute aufgrund des demografischen Wandels gar nicht mehr so einfach zu finden – und zu halten. Ohne Nachwuchskräfte haben Unternehmen aber keine Zukunft. Arbeitgeber müssen sich auf veränderte Ansprüche einstellen. Neue, flexible Arbeitsmodelle sind attraktiv. Sie erfordern aber auch eine andere Bürogestaltung. Das Büro der Zukunft ist eins, das den Angestellten die optimalen Voraussetzungen bietet, auf ihre Weise zum besten Ergebnis zu kommen. Das muss nicht immer am selben Schreibtisch sein.
Heutige Nachwuchskräfte sind in einer digitalisierten Welt aufgewachsen. Nicht erst seit Corona wissen sie Homeoffice zu schätzen. Manche haben sich vielleicht vorher vergeblich darum bemüht. Für junge Leute findet der Arbeitstag nicht mehr geregelt „nine to five“ statt und auch nicht zwangsläufig immer im selben Büro. Sie streben nach einer guten Work-Life-Balance und wollen vor allem auch etwas leisten. Sie suchen nach den optimalen Bedingungen für sich selbst, um das bestmögliche Ergebnis liefern zu können – und das schaffen sie mal in der absolut ruhigen Lounge, mal durch den Austausch mit Kollegen über einer Tasse Kaffee oder zu Hause im Homeoffice.

Die Furcht der Unternehmen vor dem demografischen Wandel

In einigen Berufen ist es längst so weit: Nachwuchs wird dringend gesucht – und kaum gefunden. Es gibt zu schlicht zu wenig. Im Jahr 2020 betrug die Geburtenrate 1,53 Kinder pro Frau und war damit erneut gesunken. Die Entwicklung ähnelt sich in der gesamten EU. Gleichzeitig werden Menschen dank guter Ernährung und guter medizinischer Versorgung immer älter. Das Einstiegsalter für die Rente ist bereits nach oben gesetzt worden. Heutige Fünfzigjährige haben noch 17 Jahre vor sich bis zum abschlagsfreien Start in die Rente. Es arbeiten auch immer mehr ältere Menschen. Das hilft, damit die Lücken nicht zu groß werden, und selbstverständlich verfügen diese langjährigen Mitarbeiter über viel Wissen und Erfahrung. Ohne junge Nachwuchskräfte, nach neuesten Erkenntnissen und für die neuen Herausforderungen ausgebildet, wird ein Unternehmen jedoch an Konkurrenzkraft verlieren.

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Arbeiten von überall - dank Internet

Die fortschreitende Digitalisierung hat die Büroarbeit revolutioniert – und es geht weiter. Der Arbeitsplatz wird nicht mehr durch den stationären Rechner auf einem spezifischen Büroschreibtisch definiert. Der Zugang zum Firmensystem mit einem mobilen Gerät ist meist von überall aus möglich. Damit entfällt der Zwang, zum Arbeiten ins Büro zu kommen. Warum einen langen Pendelweg auf sich nehmen, wenn man sein Pensum auch zu Hause schaffen kann? Vor Corona waren viele Arbeitgeber skeptisch. Inzwischen haben sich doch einige davon überzeugen können, dass es tatsächlich funktioniert. Nicht nur aus dem Homeoffice, sondern von überall auf der Welt. Inzwischen hat schließlich jeder gelernt, wie man an einer Videokonferenz teilnimmt.


Die Firma als Ort des Austauschs

Wozu dann überhaupt noch Büroräume? Weil die Coronazeit gezeigt hat, dass sich zwar vieles auf digitalem Weg regeln lässt, aber der direkte Kontakt mit den Kollegen doch eine andere Qualität hat. Das Büro der Zukunft sieht deshalb anders aus: Es muss nicht mehr der feste Platz am immer selben Ort mit den Familienfotos sein. Das zukünftige Büro ist offen für Begegnungen und Austausch – sei es geplant in einer eigenen Nische oder spontan über einem Kaffee in der Küche. Gleichzeitig muss jeder, wenn nötig, eine Möglichkeit des Rückzugs haben, wo ungestörtes, tief konzentriertes Arbeiten möglich ist. Die neue Arbeitswelt ist eine Mischung aus digitalem und persönlichem Austausch.
Wer was wie viel nutzt, hängt zum einen von den Aufgaben ab – ein Programmierer löst Dinge anderes als eine Vertrieblerin. Es ist aber auch eine Frage der Persönlichkeit und der Lebenssituation. So wird die junge Mutter sich nach der Elternzeit möglicherweise ganz gern in der Firma auf den neuesten Stand bringen lassen und in Ruhe dort arbeiten, während der Partner zu Hause das Kind hütet. Ein Single, der gern zu Hause arbeitet, sucht vielleicht einmal die Woche den persönlichen Kontakt zu seinem Team, um Ideen zu diskutieren.

Ein afrikanisches Sprichwort lautet:

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren.

Die zweitbeste Zeit ist jetzt."

Das neue Büro für New Work

Unternehmer stehen zunehmend in Konkurrenz um die besten Nachwuchskräfte. Junge Leute beurteilen einen Arbeitgeber nicht nur nach dem Gehalt, sondern auch danach, wie sehr sich die Arbeit mit den übrigen Interessen und der Familiensituation vereinbaren lässt. New Work bedeutet für sie vor allem die Möglichkeit, ihre Tätigkeit räumlich und zeitlich so anpassen zu können, wie es zu ihnen am besten passt. Wie kann ein Arbeitgeber diesem Bedürfnis konkret begegnen und gleichzeitig ein anregendes, produktives Betriebsklima fördern?
Statt fester Büros, die kaum noch benutzt werden, sollte ein Unternehmen eher vielfältige Möglichkeiten schaffen, unter denen jeweils nach Bedarf gewählt werden kann:

  • Helle, offene Räume, in denen Menschen sich begegnen und gegenseitig unterstützen können.
  • Ruheinseln und Lounges, in die Menschen sich zurückziehen können, wenn sie allein konzentriert arbeiten wollen.
  • Kreative Nischen und Rückzugsräume, in denen kleine oder größere Teams sich persönlich austauschen können, ohne andere zu stören.
  • Gemeinschaftsküchen und andere Räume zur Erholung und Verpflegung, die gleichzeitig auch den Austausch mit den Kollegen fördern.

Damit das Konzept funktioniert, müssen an den jeweiligen Arbeitsplätzen selbstverständlich auch die notwendigen und geeigneten Technologien verfügbar sein.

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Vom Großraumbüro zum Büro der Zukunft

Es gab in der Vergangenheit immer wieder neue Vorstellungen davon, welche Form der Büroarbeit am effektivsten ist, selbstverständlich geprägt durch die Bedürfnisse der einzelnen Branchen. Oft setzte auch der Platzbedarf neuen Ideen Grenzen. Das zukünftige Büro mit seinen verschiedenen Möglichkeiten benötigt nicht mehr Platz als das frühere Großraumbüro oder viele kleine „Zellen“. Können Mitarbeiter Arbeitszeit und Ort frei wählen, werden immer einige im Homeoffice bleiben. Alles, was sie benötigen, haben sie ohnehin digital. Die Notwendigkeit, für jeden einen festen Arbeitsplatz vorzuhalten, entfällt damit. Im Unternehmen reichen dann Shares Desks und Spaces je nach Zweck, die selbstverständlich ausreichend dimensioniert sein müssen. Bei einem Neubau lässt sich dies sehr schön planen. Doch auch alte Großraumbüros lassen sich so umgestalten, dass sie je nach Bedarf Ruhe oder Begegnung befördern. Die optische Trennung durch viel Grün und neue Möbel für einen Lounge-Bereich haben sich dabei als sehr wirksame Maßnahmen erwiesen.

Vom Großraumbüro zum Büro der Zukunft

Es gab in der Vergangenheit immer wieder neue Vorstellungen davon, welche Form der Büroarbeit am effektivsten ist, selbstverständlich geprägt durch die Bedürfnisse der einzelnen Branchen. Oft setzte auch der Platzbedarf neuen Ideen Grenzen. Das zukünftige Büro mit seinen verschiedenen Möglichkeiten benötigt nicht mehr Platz als das frühere Großraumbüro oder viele kleine „Zellen“. Können Mitarbeiter Arbeitszeit und Ort frei wählen, werden immer einige im Homeoffice bleiben. Alles, was sie benötigen, haben sie ohnehin digital. Die Notwendigkeit, für jeden einen festen Arbeitsplatz vorzuhalten, entfällt damit. Im Unternehmen reichen dann Shares Desks und Spaces je nach Zweck, die selbstverständlich ausreichend dimensioniert sein müssen. Bei einem Neubau lässt sich dies sehr schön planen. Doch auch alte Großraumbüros lassen sich so umgestalten, dass sie je nach Bedarf Ruhe oder Begegnung befördern. Die optische Trennung durch viel Grün und neue Möbel für einen Lounge-Bereich haben sich dabei als sehr wirksame Maßnahmen erwiesen.


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Fazit

Mit einem guten Betriebsklima und flexiblen Arbeitsmodellen können Unternehmen im Kampf um die Nachwuchskräfte punkten. Dank der Digitalisierung ist heute eine große räumliche und zeitliche Flexibilität möglich. Diese Flexibilität begrenzt nicht die Qualität des Ergebnisses, sondern es hebt sie sogar: Mitarbeiter, die wählen können, legen Arbeitszeit und Ort so, dass sie für sich persönlich die besten Bedingungen vorfinden, um zu schnellen und guten Lösungen zu kommen. Diese neuen Modelle verlangen aber eine andere Bürogestaltung als früher: Weniger feste Plätze, mehr für verschiedene Zwecke eingerichtete Arbeitswelten, die die Firma zu einem Ort der Begegnung machen. Achten Sie bei der Umgestaltung ihrer Räumlichkeiten vor allem auf genügend Platz für Begegnungen, damit ein ungezwungener Austausch zwischen Ihren Mitarbeitenden stattfinden kann. Die wesentliche Rolle im „New Work“ ist längst nicht das stylische Büro, sondern viel mehr die Möglichkeit, je nach Bedarf – also vom konzentrierten Arbeiten bis zum Teamwork - unterschiedliche Raumangebote wahrnehmen zu können. Mit derartigen Angeboten bleiben Unternehmen attraktiv!

Diese neuen Raumkonzepte benötigen allerdings eine gut durchdachte und strategische Planung. Sie überlegen, wie Sie Ihre Büros an die neuen Herausforderungen anpassen können? Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin bei uns!


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